Aufbruch in eine neue Welt

Eine meiner wundervollsten Reisen war die nach Madagascar. Von Paris nach Reunion und dann direkt mit einer Propellermaschine nach Antananarivo - Madagascar. Die Reise stellte sich Ausgleich als eine der gefährlichsten heraus, denn im Süden des Landes trifft man schnell auf Kartelle und brutale Kriminalität. Leider ist dies wie fast überall auf der Welt von Menschenhand gemacht, Diamanten, Edelsteine, Gold und Drogen. Doch viel mehr erschrak ich als ich eine Strasse das zweite Mal in meinem Leben entlangfuhr. Das erste Mal erschreckten sich kilometerlange Wälder mit riesigen Bäumen soweit meine Augen blicken konnten, doch nur 10 Jahre später, war nichts von der einstigen Pracht zu erkennen.

Was viele von Umweltaktivisten erfahren oder über die Medien erahnen, rannte wie ein eisiger Schauer über meinen Rücken. So fühlt es sich also an, wenn der Erde die Lunge entrissen wird. Trotz allem Erschreckenden fand ich das was man Hoffnung nennet, denke ich. Mach die Nahrung zu deiner Medizin, bevor die Medizin deine Nahrung wird, der Satz Hippokrates wird hier mehr als genau ausgeübt. Wenn eine Pflanze Menschen gegen eine Malariainfektion schützen kann, die lediglich in jede Speise als Zutat und Geschmacksgeber eingebaut wird, verstand ich endgültig den Zusammenhang zu meiner Frage: Warum essen wir was wir essen?


Der Morgen startet mit einem Kaffee und köstlich sättigenden Mada-Cakes - der aus gebackenem gekochten Reis und Tsiperifery Pfeffer besteht,

später mit kleinen Snacks bewaffnet, die überall angeboten werden - begebe ich mich in die Wälder des 6. Kontinents. Von meinen Erlebnissen berichte ich ausführlicher in meinem Buch, denn das was mir dort widerfahren ist, hat selbst mein Expeditionsteam fast in Knie gezwungen.


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